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  • UW2014

Hochwasserschutz: Mehr Natur für den Igelbach

Foto: Stadt Münster.

Foto: Stadt Münster.

Der Igelbach in Münsters Westen ist ein kleines, zumeist unscheinbares Gewässer. Er tritt an der Steinfurter Straße zutage, fließt durch den Golfplatz und ist ab der Gasselstiege auf einer Länge von knapp 2,5 Kilometern verrohrt. Er mündet schließlich südlich der Straße „Am Burloh“ in den Kinderbach.

Im vergangenen Sommer hat das Tiefbauamt den Igelbach auf einer Länge von 720 Metern aufwändig renaturiert. Der Bach hat einen mäandrierenden Verlauf erhalten. Zusätzlich wurde das Gewässerbett stellenweise erheblich verbreitert, um im Fall eines Hochwassers mehr Wasser zwischen speichern zu können.

Tiefbauamt der Stadt zeigt Ausstellung zum Starkregen 2014

Das Tiefbauamt der Stadt zeigt seine Ausstellung zum Starkregen vom 13. bis 15. November in der Agora des Bürgerhauses Kinderhaus am Idenbrockplatz. Der Tag der Regen-Katastrophe hat sich in diesem Jahr zum vierten Mal gejährt. Die Präsentation zeigt, was seitdem an verschiedenen Stellen zum besseren Schutz der Münsteranerinnen und Münsteraner schon geschehen ist. Außerdem stellt sie Hochwasserschutz-Projekte vor, die noch umgesetzt werden. Berthold Reloe vom Tiefbauamt führt am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, interessierte Bürgerinnen und Bürger durch die Ausstellung und steht für Fragen zur Verfügung.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Informationsveranstaltung zur verbesserten Entwässerung nach dem Starkregen

Am kommenden Montag, 27 November, lädt das Tiefbauamt die Bürgerinnen und Bürger in Kinderhaus ein zu einer Informationsveranstaltung, auch mit externen Experten, über die Veränderungen und Planungen zu Verbesserungen rund um die Entwässerung im Stadtteil nach dem Starkregen vom 28. Juli 2014. Alle Interessierten treffen sich um 18 Uhr in der Veranstaltungshalle im Bürgerhaus Kinderhaus (Eingang D) am Idenbrockplatz.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Erste Maßnahmen gegen Starkregen greifen

Auch drei Jahre nach dem Unwetter am 28.Juli 2014 sind die Folgen der Überflutungen in Münster unvergessen. Besonders der Stadtteil Kinderhaus war von dem Starkregen sehr betroffen. Die Stadtverwaltung hat sich seitdem intensiv mit dem Ereignis beschäftigt und Schwachpunkte in der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Entwässerungseinrichtungen identifiziert. Für die wurden inzwischen Strategien zur Optimierung entwickelt, erste konkrete Maßnahmen sind umgesetzt.

Starkregen in Münster jährt sich zum dritten Mal

Am 28. Juli jährt sich der katastrophale Starkregen von Münster zum dritten Mal. Die allermeisten Schäden sind inzwischen behoben. Und: Die Stadtverwaltung arbeitet weiter daran, den Schutz vor zukünftigen Unwettern zu verbessern. Dazu gehören Renaturierungsmaßnahmen und Verbesserungen an der Kanalisation ebenso wie die Beratung von Hauseigentümern zur Rückstausicherung. Die Erhöhung des Hochwasserdamms an der Aa entlang der Kanalstraße ist so gut wie abgeschlossen.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Klimaanpassungskonzept der Stadt, das unter Federführung des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit erarbeitet worden ist. „Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Auswirkungen des Klimawandels in Münster und über Handlungsempfehlungen informieren möchten, finden im Klimaanpassungskonzept viele Hinweise“, sagt Matthias Peck, Nachhaltigkeitsdezernent der Stadt Münster.

Wiedereröffnung Hallenbad – Tag der offenen Tür

Die Renovierung des Hallenbades Kinderhaus ist nach dem Umwetter vom 28.07.2014 so gut wie abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür soll nun das Hallenbad am 09.07.2017 (Sonntag) um 10 Uhr wieder eröffnet werden.

Die Renovierung / Sanierung des Hallenbades wurde nach dem Starkregen vom 28.07.2014 nötig, da der Starkregen faktisch einen Totalschaden im Hallenbad angerichtet hatte. Die Technik für den Schwimmbetrieb, darunter Heizung für das Badewasser, Pumpen, Schaltschränke, Lüftung und mehr, wurden zerstört und waren nicht mehr betriebsfähig. Umso schöner ist es, dass nach fast drei Jahren Renovierungsarbeit das Hallenbad wieder eröffnet wird.

Bürgerinformation Starkniederschlag Kinderhaus am 30. Januar

Auch zweieinhalb Jahre nach dem Starkregen am 28.Juli 2014 sind die Folgen der Überflutungen für viele Münsteranerinnen und Münsteraner weiterhin ein Thema.

Gerade der Stadtteil Kinderhaus war von dem Katastrophenereignis stark betroffen. Um die hydraulische Leistungsfähigkeit der vorhandenen Entwässerungseinrichtungen beurteilen und entsprechend optimieren zu können wurden Gutachten durch ein externes Ingenieurbüro erstellt. Nach dem Gutachten „Kinderhaus West“ liegen nun auch die gutachterlichen Ergebnisse zur Bewertung der hydraulischen Situation des Gebiets „Kinderhaus Ost“ vor. Diese Ergebnisse möchten das Ingenieurbüro Dr. Pecher AG und das Tiefbauamt der Stadt Münster den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern präsentieren und zur Diskussion stellen.

Hochwasserschutz für Kinderhaus

Das Tiefbauamt hatte nach dem Unwetterereignis am 28. Juli 2014 ein Ingenieurbüro beauftragt, für das westlich vom Kinderbach gelegene Entwässerungssystem in Kinderhaus ein Gutachten zu erstellen. Es sollte Fragen nach der hydraulischen Belastung und Bemessung der Entwässerungseinrichtungen beantworten. Die Ergebnisse wurden jetzt in einem kleinen Arbeitskreis mit den Anwohnervertretern des Stadtteils diskutiert und sollen nun in konkrete Tiefbauarbeiten in Kinderhaus münden.

Zur Verbesserung der Kinderhauser Kanalisation wird das Tiefbauamt 2017 und 2018 je rund 1 Mio. Euro investieren, in den Folgejahren sollen jeweils etwa 500 000 Euro ausgegeben werden.

Ab dem kommenden Jahr will das Tiefbauamt die Betriebssicherheit am Zufluss des offenen Igelbaches in die Kanalisation in Höhe der Gasselstiege durch eine automatische Reinigungsanlage erhöhen. Dieses Gitter hält Äste und Laub von der Kanalisation fern. Bisher wird es regelmäßig von Hand gereinigt.

Bücherei Kinderhaus wird wieder eröffnet

Foto: Stadt Münster

Foto: Stadt Münster

„Mit allen Wassern gewaschen“ – unter diesem Motto kehrt die Kinderhauser Stadtbücherei eineinhalb Jahre nach dem Unwetter vom 28. Juli 2014 wieder in das Bürgerhaus am Idenbrockplatz zurück. Alle Kinderhauserinnen und Kinderhauser sind am Sonntag, 13. Dezember, von 11 bis 16 Uhr eingeladen, die sanierten Räume in Augenschein zu nehmen.

Länger als ursprünglich erwartet musste die Bücherei in ihrem Übergangsquartier im Geschwister-Scholl-Schulzentrum ausharren. Die Trocknung der Räume, die über zwei Meter unter Wasser standen, nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Außerdem musste noch auf die Zusage einer Landesförderung gewartet werden, so dass erst im Juli dieses Jahres mit den Renovierungsarbeiten begonnen werden konnte.

Nun erstrahlt die Bücherei in neuem Glanz. „Und sie ist sogar größer geworden“, freut sich Dietmar Wördenweber, Leiter der Kinderhauser Bücherei. Ein Nebenraum wurde in einen öffentlich zugänglichen Veranstaltungsraum umgewandelt. So bleiben zukünftig bei Besuchen von Kita-Gruppen und Schulklassen, bei Bilderbuchkinos und Vorleseangeboten alle Regale für andere Büchereikunden frei zugänglich. Außerdem haben die Bücher und Medien für Jugendliche in der unteren Ebene nun mehr Platz, ohne dass dies zulasten der Angebote für Kinder geht. Möglich wurde die räumliche Erweiterung durch die Verlegung der Treppe, die vom oberen Geschoss in die untere Ebene führt.

Wuddi noch ein Jahr an der Westhoffstraße

Der Jugendbereich des Kinder- und Jugendzentrums Wuddi in Kinderhaus bleibt noch bis Anfang 2017 in seinem Ausweichquartier an der Westhoffstraße 134. Erst nachdem die Landeszuschüsse für die „neuen“ Räume der Jugendarbeit und das Wuddi-Café im Bürgerhaus Kinderhaus geflossen sind, können sie wieder hergerichtet und geöffnet werden. Dies ist ein Ergebnis des letzten Treffens von Vertretern des Jugendamtes und der Kinderhauser Lokalpolitik.

Der Kindertreff des Wuddi im Bürgerhaus kann nach den Schäden des Starkregens vom 28. Juli 2014 schon wieder genutzt werden.

Thema beim Treffen von Jugendverwaltung und Lokalpolitik war das Konzept der Jugendarbeit im Wuddi. Besonders die Beteiligung der Jugendlichen an der Organisation des Treffs, aber auch der wirtschaftliche Cafébetrieb und die Familienreisen der Einrichtung wurden diskutiert.

Kanalnetz am Kinderbach: Hydraulisches Gutachten liegt vor

Das Tiefbauamt hatte nach dem Unwetterereignis am 28. Juli 2014 ein Ingenieurbüro beauftragt, für das westlich des Kinderbaches gelegene Entwässerungssystem in Kinderhaus ein so genanntes hydraulisches Gutachten zu erstellen. Es sollte Fragen nach der hydraulischen Belastung und Bemessung der Entwässerungseinrichtungen beantworten. Erste Ergebnisse wurden den Kinderhausern in einer Bürgerversammlung im Juni vorgestellt. Jetzt liegt das Gutachten vor und kann beim Tiefbauamt angefordert werden. Die Ergebnisse werden ab Januar 2016 in einem kleinen Arbeitskreis mit den Anwohnervertretern diskutiert. Das Tiefbauamt informiert die Bürgerinnen und Bürger von Kinderhaus weiterhin über die anstehenden Planungen in ihrer Nachbarschaft.
Das Kanalnetz östlich des Kinderbaches wird derzeit in einem weiteren Gutachten untersucht. Mit ersten Ergebnissen ist im Frühjahr 2016 zu rechnen.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Ein Jahr nach dem Starkregen: Canisiusgraben wird naturnahes Gewässer

Ein Jahr nach dem Starkregen vom 28. Juli 2014 ist viel aufgeräumt und sortiert worden, die meisten Schäden in Münster sind beseitigt. Auch wenn ein „Jahrhundertregen“ nicht so bald wieder erwartet wird, haben sich die Fachleute der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr viele Gedanken gemacht und an den besonders betroffenen Stellen in der Stadt mit den Münsteranerinnen und Münsteranern, die leidvoll erfahren mussten, was Wasser anrichten kann, Möglichkeiten zur Verbesserung der allgemeinen Situation in Münster wie auch der individuellen Lage der Anwohner diskutiert.

So hat das Tiefbauamt im vergangenen Jahr rund 700 Grundstückeigentümer vor Ort beraten und Hinweise zum besseren Schutz der Immobilien gegeben. Zudem fanden über die Stadtbezirke verteilt mehrere Informationsabende zur Rückstau- und Überflutungssicherung statt. Zusätzlich wurden die Internetseiten des Tiefbauamtes etwa durch einen Animationsfilm zum Thema ergänzt (www.muenster.de/stadt/tiefbauamt/rueckstau.html).

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