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  • Unwetter

Hochwasserschutz: Mehr Natur für den Igelbach

Foto: Stadt Münster.

Foto: Stadt Münster.

Der Igelbach in Münsters Westen ist ein kleines, zumeist unscheinbares Gewässer. Er tritt an der Steinfurter Straße zutage, fließt durch den Golfplatz und ist ab der Gasselstiege auf einer Länge von knapp 2,5 Kilometern verrohrt. Er mündet schließlich südlich der Straße „Am Burloh“ in den Kinderbach.

Im vergangenen Sommer hat das Tiefbauamt den Igelbach auf einer Länge von 720 Metern aufwändig renaturiert. Der Bach hat einen mäandrierenden Verlauf erhalten. Zusätzlich wurde das Gewässerbett stellenweise erheblich verbreitert, um im Fall eines Hochwassers mehr Wasser zwischen speichern zu können.

Tiefbauamt der Stadt zeigt Ausstellung zum Starkregen 2014

Das Tiefbauamt der Stadt zeigt seine Ausstellung zum Starkregen vom 13. bis 15. November in der Agora des Bürgerhauses Kinderhaus am Idenbrockplatz. Der Tag der Regen-Katastrophe hat sich in diesem Jahr zum vierten Mal gejährt. Die Präsentation zeigt, was seitdem an verschiedenen Stellen zum besseren Schutz der Münsteranerinnen und Münsteraner schon geschehen ist. Außerdem stellt sie Hochwasserschutz-Projekte vor, die noch umgesetzt werden. Berthold Reloe vom Tiefbauamt führt am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, interessierte Bürgerinnen und Bürger durch die Ausstellung und steht für Fragen zur Verfügung.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Friederike: 500 Hilfseinsätze und viele umgestürzte Bäume

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 130 km/h hat der Sturm „Friederike“ Münster am Donnerstag, 18. Januar, um die Mittagszeit mehrere Stunden in Atem gehalten und den Verkehr auf vielen Straßen und Wegen durch umgestürzte Bäume zum Erliegen gebracht.

Die Stadt hatte sich auf das Unwetter frühzeitig eingestellt. Die Feuerwehr hatte bereits am Morgen Vollalarm ausgelöst. Rund 400 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und von freiwilligen Hilfsorganisationen waren gleichzeitig im Einsatz, um Gefahren zu beseitigen und technische Hilfe zu leisten. Dabei wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Erkenntnisse über weitere verletzte Personen lagen am Nachmittag nicht vor.

Spektakulärster Sturmschaden ist ein abgedecktes Hausdach bei der Bahnhofsunterführung an der Hafenstraße, das auf die Bahnleitung geweht wurde. Vom städtischen Grünflächenamt waren 80 Mitarbeiter im Einsatz. Sie beseitigten in Absprache mit der Feuerwehr insbesondere umgestürzte Bäume an Gefahrenstellen.

Feuerwehr und Hilfsorganisationen arbeiteten bis zum späten Nachmittag rund 500 Einsätze ab. „Das war kein schönes Geburtstagsgeschenk zum Kyrill-Jahrestag, aber wir haben angemessen auf das Unwetter reagiert. Nach der Heraufstufung der Unwetterwarnung am Morgen wurde schnell entschieden und durch die Alarmierung aller verfügbaren Feuerwehrleute die volle Einsatzkraft hergestellt. Dadurch konnten wir unverzüglich parallel an vielen kritischen Stellen Hilfe leisten“, so der für die Feuerwehr zuständige Stadtrat Wolfgang Heuer in einer ersten Bilanz.

Informationsveranstaltung zur verbesserten Entwässerung nach dem Starkregen

Am kommenden Montag, 27 November, lädt das Tiefbauamt die Bürgerinnen und Bürger in Kinderhaus ein zu einer Informationsveranstaltung, auch mit externen Experten, über die Veränderungen und Planungen zu Verbesserungen rund um die Entwässerung im Stadtteil nach dem Starkregen vom 28. Juli 2014. Alle Interessierten treffen sich um 18 Uhr in der Veranstaltungshalle im Bürgerhaus Kinderhaus (Eingang D) am Idenbrockplatz.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Erste Maßnahmen gegen Starkregen greifen

Auch drei Jahre nach dem Unwetter am 28.Juli 2014 sind die Folgen der Überflutungen in Münster unvergessen. Besonders der Stadtteil Kinderhaus war von dem Starkregen sehr betroffen. Die Stadtverwaltung hat sich seitdem intensiv mit dem Ereignis beschäftigt und Schwachpunkte in der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Entwässerungseinrichtungen identifiziert. Für die wurden inzwischen Strategien zur Optimierung entwickelt, erste konkrete Maßnahmen sind umgesetzt.

Wiedereröffnung Hallenbad – Tag der offenen Tür

Die Renovierung des Hallenbades Kinderhaus ist nach dem Umwetter vom 28.07.2014 so gut wie abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür soll nun das Hallenbad am 09.07.2017 (Sonntag) um 10 Uhr wieder eröffnet werden.

Die Renovierung / Sanierung des Hallenbades wurde nach dem Starkregen vom 28.07.2014 nötig, da der Starkregen faktisch einen Totalschaden im Hallenbad angerichtet hatte. Die Technik für den Schwimmbetrieb, darunter Heizung für das Badewasser, Pumpen, Schaltschränke, Lüftung und mehr, wurden zerstört und waren nicht mehr betriebsfähig. Umso schöner ist es, dass nach fast drei Jahren Renovierungsarbeit das Hallenbad wieder eröffnet wird.

Bürgerinformation Starkniederschlag Kinderhaus am 30. Januar

Auch zweieinhalb Jahre nach dem Starkregen am 28.Juli 2014 sind die Folgen der Überflutungen für viele Münsteranerinnen und Münsteraner weiterhin ein Thema.

Gerade der Stadtteil Kinderhaus war von dem Katastrophenereignis stark betroffen. Um die hydraulische Leistungsfähigkeit der vorhandenen Entwässerungseinrichtungen beurteilen und entsprechend optimieren zu können wurden Gutachten durch ein externes Ingenieurbüro erstellt. Nach dem Gutachten „Kinderhaus West“ liegen nun auch die gutachterlichen Ergebnisse zur Bewertung der hydraulischen Situation des Gebiets „Kinderhaus Ost“ vor. Diese Ergebnisse möchten das Ingenieurbüro Dr. Pecher AG und das Tiefbauamt der Stadt Münster den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern präsentieren und zur Diskussion stellen.

Hochwasserschutz für Kinderhaus

Das Tiefbauamt hatte nach dem Unwetterereignis am 28. Juli 2014 ein Ingenieurbüro beauftragt, für das westlich vom Kinderbach gelegene Entwässerungssystem in Kinderhaus ein Gutachten zu erstellen. Es sollte Fragen nach der hydraulischen Belastung und Bemessung der Entwässerungseinrichtungen beantworten. Die Ergebnisse wurden jetzt in einem kleinen Arbeitskreis mit den Anwohnervertretern des Stadtteils diskutiert und sollen nun in konkrete Tiefbauarbeiten in Kinderhaus münden.

Zur Verbesserung der Kinderhauser Kanalisation wird das Tiefbauamt 2017 und 2018 je rund 1 Mio. Euro investieren, in den Folgejahren sollen jeweils etwa 500 000 Euro ausgegeben werden.

Ab dem kommenden Jahr will das Tiefbauamt die Betriebssicherheit am Zufluss des offenen Igelbaches in die Kanalisation in Höhe der Gasselstiege durch eine automatische Reinigungsanlage erhöhen. Dieses Gitter hält Äste und Laub von der Kanalisation fern. Bisher wird es regelmäßig von Hand gereinigt.

Bücherei Kinderhaus wird wieder eröffnet

Foto: Stadt Münster

Foto: Stadt Münster

„Mit allen Wassern gewaschen“ – unter diesem Motto kehrt die Kinderhauser Stadtbücherei eineinhalb Jahre nach dem Unwetter vom 28. Juli 2014 wieder in das Bürgerhaus am Idenbrockplatz zurück. Alle Kinderhauserinnen und Kinderhauser sind am Sonntag, 13. Dezember, von 11 bis 16 Uhr eingeladen, die sanierten Räume in Augenschein zu nehmen.

Länger als ursprünglich erwartet musste die Bücherei in ihrem Übergangsquartier im Geschwister-Scholl-Schulzentrum ausharren. Die Trocknung der Räume, die über zwei Meter unter Wasser standen, nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Außerdem musste noch auf die Zusage einer Landesförderung gewartet werden, so dass erst im Juli dieses Jahres mit den Renovierungsarbeiten begonnen werden konnte.

Nun erstrahlt die Bücherei in neuem Glanz. „Und sie ist sogar größer geworden“, freut sich Dietmar Wördenweber, Leiter der Kinderhauser Bücherei. Ein Nebenraum wurde in einen öffentlich zugänglichen Veranstaltungsraum umgewandelt. So bleiben zukünftig bei Besuchen von Kita-Gruppen und Schulklassen, bei Bilderbuchkinos und Vorleseangeboten alle Regale für andere Büchereikunden frei zugänglich. Außerdem haben die Bücher und Medien für Jugendliche in der unteren Ebene nun mehr Platz, ohne dass dies zulasten der Angebote für Kinder geht. Möglich wurde die räumliche Erweiterung durch die Verlegung der Treppe, die vom oberen Geschoss in die untere Ebene führt.

Ein Jahr nach dem Starkregen: Canisiusgraben wird naturnahes Gewässer

Ein Jahr nach dem Starkregen vom 28. Juli 2014 ist viel aufgeräumt und sortiert worden, die meisten Schäden in Münster sind beseitigt. Auch wenn ein „Jahrhundertregen“ nicht so bald wieder erwartet wird, haben sich die Fachleute der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr viele Gedanken gemacht und an den besonders betroffenen Stellen in der Stadt mit den Münsteranerinnen und Münsteranern, die leidvoll erfahren mussten, was Wasser anrichten kann, Möglichkeiten zur Verbesserung der allgemeinen Situation in Münster wie auch der individuellen Lage der Anwohner diskutiert.

So hat das Tiefbauamt im vergangenen Jahr rund 700 Grundstückeigentümer vor Ort beraten und Hinweise zum besseren Schutz der Immobilien gegeben. Zudem fanden über die Stadtbezirke verteilt mehrere Informationsabende zur Rückstau- und Überflutungssicherung statt. Zusätzlich wurden die Internetseiten des Tiefbauamtes etwa durch einen Animationsfilm zum Thema ergänzt (www.muenster.de/stadt/tiefbauamt/rueckstau.html).

Unwetterfolgen in Kinderhaus: Tiefbauamt stellt Gutachten vor

In Kinderhaus wütete das Jahrhundert-Unwetter im Juli 2014 besonders schlimm. Der ansonsten beschauliche Igelbach trat über die Ufer und sorgte für massive Überflutungen. Das Gutachten, das die Stadt anschließend zur Bewertung der Entwässerungssysteme und der gesamten hydraulischen Situation in Kinderhaus-West in Auftrag gegeben hatte, liegt jetzt vor. Die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen stellen das Tiefbauamt und Vertreter des externen Ingenieurbüros den Anwohnerinnen und Anwohnern und anderen Interessierten bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 16. Juni, vor. Beginn ist um 18 Uhr im Geschwister-Scholl-Gymnasium, Von-Humboldt-Straße 14.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

Kinderhaus nach dem Unwetter – Wie geht es weiter?

Der SPD-Ortsverein Kinderhaus-Sprakel und der Ratsherr für Kinderhaus-West, Thomas Kollmann, laden Sie ein, liebe Kinderhauser Bürgerinnen und Bürger, zu einer Informations- und Diskussionveranstaltung mit Fachleuten aus der Verwaltung über die Konsequenzen des Unwetters für Kinderhaus.

Speziell werden wir auf folgende Themen eingehen:

  • Kanalisation und Entwässerung (z.B. Igelbach)
  • Einrichtungen im Stadtteil (Bürgerhaus, Hallenbad, Kitas, Kirchen, Gut Kinderhaus, etc.)
  • Private Haus- und Geschäftsbereiche

Die Veranstaltung findet am 04.12.2014 (ab 19 Uhr) im Markus-Gemeindezentrum-Kinderhaus statt.

Eingereicht von
Thomas Kollmann

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