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DIPOL-Konzept: Flächenfraß durch die Hintertür

Die Ratsgruppe Piraten/ÖDP wird heute im Rat gegen das neue DIPOL-Konzept stimmen.

„Im Kern geht es doch gar nicht um eine nachhaltige Wasserversorgung, sondern um nachhaltige Gewinnmaximierung: Bei den Stadtwerken, damit sie weiterhin Millionen an die Stadtkasse abführen können und bei Investoren, damit die Flächenversiegelung durch Neubaugebiete in den ehemaligen Wasserschutzgebieten vorangetrieben werden kann!“ führt ÖDP-Ratsherr Franz Pohlmann in das Thema ein.

„Die Sorge der Bürger, insbesondere jener, welche am längsten von dieser Entscheidung betroffen sind, werden stumpf ignoriert.“ ergänzt Pirat Johannes Schmanck unter Verweis auf die Mitteilung des Jugendrates der Stadt Münster.

Für die Ratsgruppe Piraten/ÖDP ist das nur ein Versuch, noch mehr lukratives Bauland zu gewinnen, dass man dann zupflastern kann! Das offizielle Bekenntnis zur flächensparenden Kommune ist nicht mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde!

DIPOL wird zur Schließung der Wasserwerke Geist und Kinderhaus führen, im Falle des Gebietes am Preußenstadion ist das weitere Schicksal des Gebietes als Preußenpark bereits klar:

Hier werden ohne Not geschützte Gebiete dem schnöden Mammon geopfert! Die wachsende Stadt und die Mietpreise müssen oft als Argument herhalten, dabei entsteht in diesem „Preußenpark“ keine einzige Wohnung!

Quelle: Pressmitteilung der Ratsgruppe Piraten / ÖDP im Rats der Stadt Münster

 
Von Gast am 4.07.2018
Permalink: https://www.muenster-nord.de/kinderhaus/?p=700975
Kategorien: Aktuelles
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