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Über Coerde

Coerde ist ein Stadtteil (Wohnbereich) im Stadtbezirk Nord der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Coerde wurde erstmals im 11. Jahrhundert in einer Urkunde des Schlosses Cappenberg erwähnt. Damals hieß Coerde noch Curithi, als der Bischof Siegfried von Walbeck an dieser Stelle eine Kirche weihte. Diese erste Kirche war gestiftet von der Edlen Reginmod, der Frau des ermordeten Wichmann III. und ihrer Tochter Vrederuna. Sie stifteten zwischen 1020 und 1030 sieben Kirchen im Münsterland. Eine davon auch in Curithi (Coerde). Es handelte sich bei der Ersterwähnung um das heutige Haus Coerde, Haupthof der ehemaligen Bauerschaft Coerde, also der Höfe rechts der Münsterschen Aa zwischen der Bauerschaft Kemper im Süden, dem Wöstebach im Norden und den großen Heideflächen Coerheide und Gelmerheide im Osten.

Die Pfarrrechte der Kirche auf Haus Coerde blieben jedoch auf den Bereich dieses Hofes beschränkt, zur Ausbildung eines eigenen Kirchspiels, das die Bauerschaften Coerde, Uppenberg, Sandrup, Sprakel, Gittrup, Gelmer, Fuestrup, Dorbaum und Laxten umfassen sollte, kam es nicht. Bischof Hermann I. richtete 1040 die Stiftskirche Liebfrauen-Überwasser ein, Bischof Friedrich von Wettin 1070 die Stiftskirche St. Mauritz, welcher auch die Bauerschaft Coerde zugewiesen wurde. Erst 1908 wurde sie in die Pfarre Kinderhaus umgepfarrt, was bereits 1803 geplant war.

Als in den 1950er Jahren der Wohnraum in Münster knapp wurde, wurden neue Stadtteile geplant. Einer dieser Stadtteile sollte auf dem Gebiet der 1956 eingemeindeten Coerheide entstehen. Zwischen 1962 und 1970 entstand auf dem Reißbrett der neue Stadtteil Coerde. Es entstanden 2371 Wohnungen für rund 7500 Menschen. Gleichzeitig musste die gesamte Infrastruktur errichtet werden, wie zum Beispiel der 1966 eröffnete Coerdemarkt.

Das Gebiet der katholischen Pfarrgemeinde St. Norbert Coerde setzt sich aus Teilen der Pfarren Dykburg und Kinderhaus zusammen. 1964 erfolgte die kirchliche Verselbstständigung als Pfarrrektorat, 1965 die Pfarrerhebung. Der Bau der St.-Norbert-Kirche wurde im Jahr 1966 geweiht. 2008 wurde die St.-Norbert-Gemeinde mit der St.-Thomas-Morus-Gemeinde, zu der neu gegründeten St.-Franziskus-Gemeinde, zusammengelegt. Die beiden katholischen Pfarrkirchen bleiben erhalten. Die evangelische Andreas-Kirchengemeinde erhielt Ende der 1960er Jahre zunächst einen Kindergarten mit Kirchenbaracke. Zwischen 1974 und 1982 folgte der Neubau des Gemeindezentrums[2] mit Kirche nach Plänen des Architekten Lothar Kallmeyer. 1986 wurde ein Glockenturm ergänzt, zudem erhielt die Kirche stufenweise Fenstergestaltungen des Künstlers Johannes Schreiter.

Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Coerde)
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar

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