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Betrügerische Werbebeilage – Polizei nimmt zwei Täter fest

Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt den sichergestellten Schmuck)

Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt den sichergestellten Schmuck)

Polizisten nahmen am Mittwoch (19.9., 18:30 Uhr) am Industrieweg zwei mutmaßliche Betrüger fest. Die beiden 41 und 20 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, eine Werbebeilage in der Zeitung für betrügerische Zwecke verbreitet zu haben. Anschließend sollen sie bei Anfragen von Verkäufern deren Wertgegenstände, mit der Absicht den vollen Wert für die Ware nie zu zahlen, mitgenommen haben.

Die Täter betraten Mittwochmittag die Wohnung einer 90-jährigen Münsteranerin. Die Dame hatte zuvor die Anzeige gelesen, sich telefonisch bei den vermeintlichen Ankäufern gemeldet und ihre Pelze zum Verkauf angeboten. Einer der Männer unterhielt sich mit der 90-Jährigen im Wohnzimmer, der zweite schlich in den Räumen umher. Im Laufe des Gespräches bat der Täter um Goldschmuck. Die 90-Jährige holte ihren hochwertigen Schmuck. Die Männer übergaben 40 Euro Anzahlung und kündigten an, die Gegenstände schätzen zu lassen und die ausstehende Summe am Freitag zu überbringen. Daraufhin verließen sie die Wohnung.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete die Betrüger vor dem Haus, die ihm verdächtig vorkamen. Er sah, wie sie schnellen Schrittes zu einem Wagen liefen und merkte sich das Kennzeichen. Auf Nachfrage bei der 90-Jährigen, erfuhr der Münsteraner, dass das Duo sie offensichtlich betrogen hatte. Der Zeuge reagierte sofort und wählte die „110“.

Am Abend entdeckte ein Polizist in Zivil den blauen Renault an der Münsterstraße und informierte die Kollegen. Kurze Zeit später stoppten die Beamten den Wagen am Industrieweg. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Polizisten die Kostbarkeiten der 90-Jährigen, weiteren Goldschmuck, diverse Handys, eine Feinwaage, Zettel mit Adressen und einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Beamten nahmen die beiden Männer fest.

Die Ermittlungen zu möglichen Komplizen und den Eigentümern der anderen Schmuckstücke dauert an.

Quelle: Polizei Münster

 
Von Gast am 21.09.2018
Permalink: https://www.muenster-nord.de/?p=568
Kategorien: Aktuelles
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